In NRW fehlt es an bezahlbarem Wohnraum – stimmt das?

FAKT IST: Die SPD will, dass Wohnen bezahlbar bleibt. Deshalb haben wir vor allem die soziale Wohnraumförderung in Bund und Land kontinuierlich erhöht. Mit der Mietpreisbremse haben wir ein Instrument geschaff en, das Mietpreiserhöhungen bei Neuvermietungen begrenzt. Und bei Maklerkosten gilt: Wer bestellt, der bezahlt auch!

Kein anderes Bundesland stellt so viel Geld für die soziale Wohnraumförderung zur Verfügung wie NRW: Für 2016 und 2017 wird das Fördervolumen von jeweils 800 Millionen Euro auf 1,1 Milliarden Euro erhöht (Höchststand seit 2005).

In NRW sind im Jahr 2016 so viele preiswerte Wohnungen gebaut worden wie seit Jahren nicht mehr. Immer mehr Menschen profi ti eren daher konkret von den Förderungen im sozialen Wohnungsbau: 11.149 Wohnungen (Vorjahr: 9.195) wurden 2016 Euro unterstützt. Der Zuwachs an geförderten Wohnungen in NRW liegt weit über dem Bundesdurchschnitt .

Fast 40 Prozent aller in 2015 bundesweit geförderten Mietwohnungen wurden in NRW gebaut. Und es geht weiter: Der Ansti eg im Mietwohnungsbau ist in NRW derzeit doppelt so hoch wie im Bundesgebiet (Zuwachsrate von 2014 auf 2015 in NRW +35 Prozent, bundesweit: +17 Prozent).

Mehr als 10 Prozent aller Mietwohnungen in NRW sind Sozialwohnungen – auch hier ist NRW im Vergleich mit anderen gro- ßen Bundesländern vorn.

Seit dem 01. Juli 2015 gilt in 22 nordrhein-westfälischen Städten die Mietpreisbremse. Beim Abschluss neuer Mietverträge dürfen die Mieten nun nicht mehr als 10 Prozent über der orts- üblichen Vergleichsmiete liegen. Außerdem wurde das „Bestellerprinzip“ im Maklerrecht verankert. Derjenige, der die Maklerleistung bestellt hat, muss sie auch bezahlen.

Die SPD im Bund hat durchgesetzt, dass das Wohngeld zum 01. Januar 2016 erhöht wird. Davon profi ti eren rund 220.000 Empfängerhaushalte in ganz NRW, insbesondere Rentnerinnen und Rentner, Geringverdiener und Alleinerziehende.

Auch Studierende profitieren von der Wohnraumförderung: 2016 wurden über 1.000 studenti sche Wohneinheiten mit rund 55 Millionen Euro gefördert (Vorjahr: 719 Wohneinheiten, rd. 35 Millionen Euro).

Quelle: www.sgknrw.de