Gespräch mit BI Semberg

Die Bürgerinitiative Semberg und die Prozessgemeinschaft Herdecke unter Strom hatten unseren heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Ralf Kapschack und mich zu einem Austausch über den derzeitigen Verfahrensstand der geplanten Höchstspannungstrasse der Firma Amprion  über Herdecker Stadtgebiet eingeladen. Die Mitglieder der Bürgerinitiative und der Prozessgemeinschaft thematisierten nicht nur Ralf Kapschacks und mein Engagement, die Stromtrasse zu verhindern, sondern vor allem die Frage, warum die Grenzwerte, bei denen von einer Gesundheitsgefährdung ausgegangen werden kann, in Deutschland wesentlich höher sind als in anderen Ländern.

Ralf Kapschack erklärte, dass er sich bereits mehrfach mit der Bezirksregierung in Arnsberg in Verbindung gesetzt habe, um eine alternative Trassenführung zu erreichen. Über die Ergebnisse habe er die Bürgerinitiative in der Vergangenheit bereits informiert.  Dennoch versprach er, sich erneut mit der Bezirksregierung und den fachlich zuständigen Gremien in Berlin auszutauschen und die Bürgerinitiative über die Hintergründe der Abweichungen informieren.

Ich habe als ehemalige Vorsitzende der Herdecker SPD-Ratsfraktion bereits in der Vergangenheit mit dem Rat der Stadt Herdecke eine Resolution verabschiedet, in der wir uns gegen einen Trassenausbau ausgesprochen haben. Außerdem hat mein damaliger Stellvertreter als Fraktionsvorsitzender, Jan Schaberick, ein Treffen mit dem Staatssekretär im Wirtschaftsministerium und Vertretern der Bürgerinitiative Semberg organisiert.

Die Unterstützung der SPD in Herdecke für die Bürgerinitiative Semberg werde ich auch in meiner neuen Funktion als Landtagsabgeordnete fortführen. Nach der parlamentarischen Sommerpause werde ich das Thema mit der SPD-Fraktion im Landtag diskutieren und die Verantwortlichen der Prozessgemeinschaft über die aktuell zuständigen Ansprechpartner in Düsseldorf informieren.