Solidarität mit den Beschäftigten von Thyssen Krupp

Gemeinsam mit unserem Bundestagsabgeordneten Ralf Kapschack war ich bei der Demonstration der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Thyssen-Krupp in Bochum. Hier sein Statement:

Ralf Kapschack hat am Freitag gemeinsam mit der SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Nadja Büteführ (Herdecke und Witten) an der Demonstration der Thyssener Stahlkocher in Bochum teilgenommen. „Uns ist wichtig, unsere Solidarität mit den Arbeitern und Angestellten auszudrücken. Die geplante Stahlfusion könnte tausende Arbeitsplätze kosten. Davon wären auch viele Familien im Ennepe-Ruhr-Kreis betroffen“, zeigt sich der örtliche direkt gewählte SPD-Bundestagsabgeordnete besorgt.

„Unsere Region ist geprägt von der Industrie-Produktion. Ein Arbeitsplatz in der Stahlindustrie wiederum sichert sechs in anderen Branchen, etwa im Maschinenbau“, betont der Sozialdemokrat die Bedeutung der Stahlproduktion für NRW, insbesondere für das Ruhrgebiet und viele Familien aus dem EN-Kreis. Der Konzern könne nicht über die Köpfe seiner Arbeiter entscheiden, fordert Kapschack: „Es ist wichtig, dass solch weitreichende Entscheidungen zusammen mit den Arbeitnehmervertretern getroffen werden. Betriebsbedingte Kündigungen darf es nicht geben.“

Die Landtagsabgeordnete Dr. Nadja Büteführ kritisiert die Führung von Thyssen Krupp Steel: „Das Management betreibt Finanzakrobatik auf Kosten der Beschäftigten. Ich bin verwundert, dass sich sich der neue NRW-Arbeitsminister Laumann auf die Bühne getraut hat. Bisher hat sich die schwarz-gelbe Landesregierung doch stets hinter eben diesem Thyssen-Management versteckt.“