Die Wittener Stadtwerke

Die Tage, an denen ich nicht in Düsseldorf bin, nutze ich, um in Herdecke und Witten unterwegs zu sein. Ich treffe mich mit ehrenamtlich aktiven Menschen, ich besuche Einrichtungen und Vereine und tausche mich mit Initiativen aus – diesmal mit Herrn Andreas Schumski, dem Geschäftsführer der Wittener Stadtwerke.

Zu einem Austausch über energiepolitische Themen hatte mich der Geschäftsführer der Stadtwerke Witten GmbH, Herr Andreas Schumski, kurz nach meiner Wahl eingeladen – eine Einladung, die ich sehr gerne annahm. Dass es schließlich um mehr als das Thema „Energie“ gehen würde, hatte ich schon erwartet. Schwimmbäder, Veranstaltungen in den Bereichen Kultur und Sport oder der Betrieb der MS Schwalbe – als kommunales Unternehmen sind die Stadtwerke in vielen Bereichen in Witten aktiv und präsent.

An erster Stelle steht natürlich die Versorgung der Wittenerinnen und Wittener mit Energie. Die Stadtwerke Witten setzen dabei auf ein vielfältiges Angebot, das vor allem auch regenerative und umweltschonende Energieformen berücksichtigt. Dementsprechend zielen auch die zahlreichen Beratungsangebote der Stadtwerke auf die jeweiligen Bedürfnisse und Präferenzen der Kunden ab – dazu gehören auch Energiespartipps und die Information über Heiztechniken und -möglichkeiten für Immobilieneigentümer und Gewerbebetriebe.

Ein Thema, das in meinen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern in den letzten Monaten häufig aufkam, ist die E-Mobilität. Viele Menschen interessieren sich immer mehr für diese umweltschonende Form der Fortbewegung, und die Stadtwerke Witten sind ganz vorne mit dabei. Egal ob E-Auto, E-Bikes oder E-Roller – die Stadtwerke setzen bei ihrem eigenen Fuhrpark ganz bewusst auf elektrische Fahrzeuge. Im Stadtbild sieht man bislang eher vereinzelt E-Fahrzeuge, obwohl das Interesse durchaus auf mehr Nutzerinnen und Nutzer schließen lassen könnte – ein Eindruck, den mir auch Andreas Schumski bestätigt. Derzeit liege zumindest die Zahl der E-Autos in Witten noch im zweistelligen Bereich. Dies ist jedoch kein Grund für die Stadtwerke, bei dem Ausbau der Infrastruktur für E-Fahrzeuge auf die Bremse zu treten. Zwei Zapfsäulen für E-Fahrzeuge gibt es in Witten bereits, weitere sechs kommen in nächster Zukunft hinzu – und die Planungen sind noch nicht beendet. Allein dieses Beispiel zeigt deutlich, dass Stadtentwicklung zum Wohle der Menschen und der Umwelt immer im Zusammenspiel mit allen Akteuren erfolgen muss und auch gut gelingen kann.

An dieser Stelle möchte ich auch eine Lanze für unsere kommunalen Unternehmen brechen. Die Stadtwerke Witten sind ein leuchtendes Beispiel dafür, wie sich unternehmerisches Engagement in und für die Stadt bemerkbar macht. Sie gehören zu den Sponsoren der alljährlichen Ferienspiele in Witten. Mit dem sogenannten Ferienpass können die Kleinsten in Witten an unzählige Aktivitäten in ihrer Stadt teilnehmen – dazu gehört auch der kostenlose Eintritt in die Schwimmbäder, die in Witten durch die Stadtwerke unterhalten werden.  Auch der alljährliche Kultursommer, eine Konzertreihe in Haus Witten, wird von den Stadtwerken mitgetragen, ebenso wie Sportveranstaltungen, insbesondere im Jugendbereich.

 

In Zeiten, in denen sich die finanzielle Lage unserer Städte und Gemeinden immer weiter verschlechtert und freiwillige Aufgaben (meist Sport und Kultur) zur Diskussion stehen, ist ein solches finanzielles Engagement in diesen Bereichen unverzichtbar.