Aktuelle Pressemitteilung: „Wittener und Herdecker Schulen erhalten ca. 450.000 Euro zusätzlich für digitale Sofortausstattungen“

Wie die Landtagsabgeordnete für Witten und Herdecke Dr. Nadja Büteführ und der Bundestagsabgeordnete Ralf Kapschack jetzt erfuhren, erhalten die Städte Witten und Herdecke gemeinsam knapp 450.000 Euro zusätzlich für digitale Sofortausstattungen der Schulen.

Davon können die dringend benötigten digitalen Endgeräte (Tablet-PCs) beschafft werden. Das Geld entstammt dem zweiten Nachtragshaushalt des Bundes. Auf NRW entfallen davon 105 Millionen Euro.

 

Hierzu erklärt Nadja Büteführ: „Die SPD hat die Mittel auf Bundesebene in Rekordzeit bereitgestellt. Jetzt ist die Landesregierung mit der Umsetzung am Zuge. Die Schülerinnen und Schüler brauchen schnell die Möglichkeit zum digitalen Lernen, und die Kommunen sind dringend auf Planungssicherheit angewiesen, um die Mittel (383.000 Euro für Witten und ca. 60.000 Euro für Herdecke) noch dieses Jahr zu verausgaben. Dabei sollten die bereits vorhandenen Budgets unbürokratisch aufgestockt werden. Unabhängig davon gilt für uns: Digitale Endgeräte gehören zu den Lernmitteln des 21. Jahrhunderts. Deshalb sollten sie auch in den Bereich der Lernmittelfreiheit fallen.“ Die SPD-Fraktion im Landtag NRW fordert, die Sommerferien dafür zu nutzen, an den Schulen für die nötige Ausstattung zu sorgen. Um kurzfristig handlungsfähig zu sein, sollte die Landesregierung dazu als Blaupause auf die bisherigen Landesrichtlinien zum Digitalpakt zurückgreifen.“

Ralf Kapschack ergänzt: „Es ist gut, dass die NRW-Landesregierung nun endlich reagiert und die Initiative des Bundes zusätzlich unterstützt. Das ist im Interesse der Schülerinnen und Schüler. Die Corona-Pandemie hat uns nochmal vor Augen geführt, wie ungleich verteilt der Zugang zu digitaler Bildung noch ist.“

 

Bereits am Widerstand von CDU und FDP gescheitert ist die SPD-Forderung, die Zuwendungen des Bundes mit Landesmitteln zu verdoppeln. Zugesagt hat Finanzminister Lienenkämper bisher nur eine Aufstockung um 55 Millionen Euro.