Aktuelle Pressemitteilung: „Digitalisierung des Einzelhandels: Förderprogramm des Landes für lokale Händler“

Die Corona-Pandemie hat einen Trend der letzten Jahre beschleunigt: Immer stärker wird der Onlinehandel dem klassischen Einkauf in den heimischen Innenstädten vorgezogen. Um den in der Krise stark beeinträchtigten Einzelhandel zu unterstützen, fördert das Land NRW ab sofort kleine Unternehmen bei der Erstellung und Weiterentwicklung ihres Onlineangebots mit einem Betrag von bis zu 12.000 Euro. Dafür hat das NRW-Wirtschaftsministerium ein neues Förderprogramm gestartet. Anträge für Onlineprojekte können bis zum 31. August 2020 eingereicht werden.

Bild: © Tuur Tisseghem

Dr. Nadja Büteführ, SPD-Landtagsabgeordnete für Witten und Herdecke, sieht in dem neuen Förderprogramm eine wichtige Maßnahme: „Die Corona-Krise hat den lokalen Handel schwer getroffen. Nicht erst seit die Schließung des Wittener Standorts von Galeria Karstadt Kaufhof öffentlich wurde, bangen wir um unsere Innenstädte im Kreis. Auch die Schließungen vieler kleiner Geschäfte, die keine so großen nationalen Schlagzeilen produzieren, gefährden ganze Existenzen und schaden der Attraktivität unserer Innenstädte enorm.“

 

Um jetzt möglichst schnell wieder Kunden zu gewinnen und sich für die Zukunft aufzustellen, müssen Händler auch die digitale Präsenz und ihre Online-Verkaufsmöglichkeiten weiterentwickeln. „Finanzielle Mittel hierfür können jedoch in der noch lange nicht überstandenen Corona-Zeit schwerer denn je freigemacht werden. Daher kommt das aktuelle Förderangebote zur richtigen Zeit. Die Unterstützung bei konkreten Digitalvorhaben mit schlankem Antrags- und zügigem Bewilligungsverfahren ist für unsere örtlichen Händler eine große Hilfe“, so die SPD-Politikerin. Unternehmen, die bereits zuvor digital gut erreichbar waren, könnten durch die Fördermittel den Ausbau der digitalen Technologien für ihr Unternehmen voranbringen.

 

An dem Förderprogramm teilnehmen können Unternehmen aus dem stationären Einzelhandel mit bis zu 49 Beschäftigten. Der Jahresumsatz darf die Grenze von 10 Millionen Euro nicht überschreiten. Alle weiteren Informationen sind online unter digihandel.nrw oder im Projektaufruf des Wirtschaftsministeriums verfügbar.