Kinder und Jugendliche zu Beteiligten machen, nicht zu Betroffenen

Zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Pandemie hat die SPD-Fraktion einen Antrag in das Plenum eingebracht. Ziel ist es, ihnen durch die Einrichtung eines Kinder- und Jugendgipfels eine Stimme zu geben und direkt in die politische Diskussion einzubeziehen.

Bislang wurde in der Krise viel über sie gesprochen – aber wenig mit ihnen. Wir fordern deswegen einen Kinder- und Jugendgipfel, um ihnen eine Stimme zu geben. Sie endlich zu Beteiligten zu machen, nicht nur zu Betroffenen, ist Ziel unseres Antrags. Beim Gipfel sollen nicht nur Interessensvertreter, sondern die jungen Menschen selber zu Wort kommen. Sie haben eine eigene Meinung und Bedürfnisse.

Kinder und Jugendliche brauchen auch in der Pandemie mehr Freiräume. Für sie ist Gesellschaft, der Austausch mit anderen und die Möglichkeit sich zu bewegen besonders wichtig. Deswegen wollen wir einen runden Tisch mit allen Akteuren der außerschulischen Bildungs- und Freizeitangebote.

Hierbei müssen wir auch den großen Nachholbedarf nach der Krise berücksichtigen. Aus den Mitteln des NRW-Rettungsschirms sollen ein Jahr lang kostenfreie Angebote der Familienbildung ermöglicht werden. Auch die Mitgliedschaft in einem Sportverein soll für ein Jahr übernommen werden.

Es ist schön, dass wir heute zum Ende der Online-Demo „#StimmefürdieJugend“ diesen Antrag debattieren können. Beteiligung von Kindern und Jugendlichen darf kein reines Lippenbekenntnis sein. Es müssen Taten folgen. Dafür setzen wir uns auch weiterhin ein.